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Heuschnupfen

Alle Jahre wieder Heuschnupfen? Das muss nicht sein!

Autor: | Branded Content

Alle Jahre wieder Heuschnupfen? Das muss nicht sein!

Muss man typische Heuschnupfen-Symptome tatenlos über sich ergehen lassen? Die Antwort lautet: nein. Aktiv werden lohnt sich – auch im Hinblick auf die gesundheitliche Zukunft. 

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www.dieallergie.ch

Allein in der Schweiz gibt es laut jüngsten Schätzungen 1,2 Millionen Menschen, die an Heuschnupfen leiden. Die Pollenallergie ist mit Abstand die am weitesten verbreitete aller inhalativen Allergien. Warum einige Menschen allergisch auf Pollen reagieren und andere wiederum nicht, ist noch nicht vollständig erforscht. Einige reagieren nur auf wenige Pollenarten allergisch, während bei anderen der Heuschnupfen von vielen unterschiedlichen Pollen ausgelöst werden kann. Diese Betroffenen können dann von Dezember bis in den Herbst hinein mit den typischen Beschwerden wie etwa Fliessschnupfen, Bindehautentzündung und Tagesmüdigkeit mit der Folge einer verminderten Konzentrations- und Lernfähigkeit.

Gefährlicher Etagenwechsel

Halten die Beschwerden trotz Medikamenteneinnahme längerfristig an, lohnt sich der Weg zur Ärztin oder zum Arzt für eine spezifische Diagnose. Auf dieser Basis können Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden. Wichtig zu wissen: Wird eine Pollenallergie nicht oder über einen längeren Zeitraum nur unzureichend behandelt, können neue Allergien auftreten. Nicht selten entwickelt sich aus Heuschnupfen allergisches Asthma. Jeder dritte Mensch mit Heuschnupfen ist von dem sogenannten «Etagenwechsel» betroffen. Das bedeutet, dass die Entzündung der oberen Atemwege (Nase) über die Luftröhre ihren Weg in die unteren Atemwege (Lunge) findet.

Möglichkeiten der Behandlung

Meiden des Allergens: Der theoretisch einfachste, aber in der Praxis oft schwer realisierbare Weg, weil Pollen windbestäubter Pflanzen sich während der Saison überall verteilen.

Linderung der Symptome: Augentropfen, Nasensprays und Tabletten stehen hier in grosser Auswahl, meist rezeptfrei, zur Verfügung. Damit lässt sich die Lebensqualität in der akuten Phase enorm verbessern. Andererseits werden mit dieser Therapiemöglichkeit nur die Symptome unterdrückt, und nicht die Ursache behandelt, die Erkrankung bleibt also bestehen.

Bekämpfung der Ursache der Allergie: Die Desensibilisierung oder Allergie-Immuntherapie ist die einzige Therapiemöglichkeit, die ein Voranschreiten der Symptome sowie die Entwicklung weiterer Allergien oder der Entstehung von Asthma nachhaltig entgegenwirken kann. Ziel der Desensibilisierung ist es, den Körper allmählich an ein bestimmtes Allergen zu gewöhnen. Nach und nach bleiben dann allergische Beschwerden beim Kontakt mit diesem Allergen aus. Man unterscheidet zwischen zwei Therapie-Arten:

SLIT: Diese Abkürzung steht für die sublinguale Immuntherapie, da die Einnahme unter der Zunge erfolgt. Hier kommen schnell lösliche Schmelztabletten oder Tropfen zum Einsatz.

SCIT: Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die subkutane Immuntherapie. Hier werden die Allergene, nach einer anfänglichen Aufdosierungsphase, in regelmässigen Abständen (alle 4 bis 8 Wochen) mit einer Spritze verabreicht.

Welche Therapie passt am besten zu mir und meinem Alltag? Bei der subkutanen Therapie müssen regelmässige Termine bei der Ärztin oder beim Arzt eingeplant werden. Bei der Desensibilisierung, etwa mit Tabletten, findet nur die Ersteinnahme in der Praxis statt, anschliessend werden diese bequem zu Hause einmal täglich unter die Zunge gelegt.

Dranbleiben lohnt sich

Beiden Therapieformen gemein ist deren Dauer. Diese beträgt nämlich mindestens drei Jahre. So lange muss der Körper trainiert werden, um eine Toleranz gegenüber dem allergieauslösenden Allergen zu entwickeln. Das mag vielleicht nach einer langen Zeit klingen, dafür ist der Lohn, dass Allergiesymptome auf lange Sicht aus dem Alltag verbannt werden können. Endlich den Frühling ohne rote Augen und laufende Nase geniessen!  

 

Weitere Infos unter www.dieallergie.ch

Alle Jahre wieder Heuschnupfen? Das muss nicht sein!

veröffentlicht: 04.03.2022