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Chancengleichheit

Geschlechterlücken schliessen

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Geschlechterlücken schliessen

Von Gleichberechtigung in der Arbeitswelt kann nicht wirklich die Rede
sein – doch die Schweiz schlägt sich in puncto Chancengleichheit immer besser.

Gleichberechtigung zahlt sich aus, zum Beispiel wirtschaftlich. Dies unterstreicht die Studie des McKinsey Global Institute (MGI) «The Power of Parity». Insgesamt 95 Länder wurden hinsichtlich der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis: Die Beseitigung von sozialer und wirtschaftlicher Benachteiligung von Frauen könnte die weltweite Wirtschaftsleistung bis 2025 um zwölf Billionen US-Dollar wachsen lassen – unter der Voraussetzung, dass sich hauptsächlich die Frauen-Erwerbstätigenquote und die Anzahl der von Frauen geleisteten Arbeitsstunden denen des männlichen Geschlechts annähern.

Viel Handlungsbedarf

Baustellen gibt es aber auch an anderen Stellen. Bei einer Anfang 2021 durchgeführten Online-Umfrage im Auftrag der Frauenzeitschrift annabelle unter Schweizer Frauen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit waren beispielsweise 85 Prozent der Befragten der Meinung, dass beim Thema Geschlechter-Lohnlücke (Gender Gap) akuter Handlungsbedarf bestehe. Eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen 68 Prozent als dringlich an. 52 Prozent plädieren für mehr Frauen in Führungspositionen.

Gute Frauenförderung

Die gute Nachricht: Gemäss aktuellem Mastercard Index of Women Entrepreneurs (MIWE) war der Gender Gap in der Schweiz 2021 so tief wie noch nie, und der Anteil der Frauen, die unternehmerisch tätig waren, stieg um 1,4 Prozent auf rund 9,0 Prozent. Im MIWE-Gesamtranking macht die Schweiz zwei Plätze wett und erreicht somit Rang 5 nach den USA, Neuseeland, Kanada und Australien. Die bessere Platzierung beruht dabei auf dem verstärkten Engagement in der Frauenförderung. Hier stieg die Schweiz gar um 25 Plätze auf und steht nun auf Platz 12.