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Eierstockkrebs

«Gynäkologische Tumorzentren machen den Unterschied»

Im Interview: PD Dr. med. Dimitri Sarlos | Branded Content

Eierstockkrebs ist ein vorkommender bösartiger Tumor. PD Dr. Dimitri Sarlos berichtet, wie und wo Patientinnen am besten behandelt werden.

Kontakt

Kantonsspital Aarau AG

PD Dr. med. Dimitri Sarlos

Chefarzt und Klinikleiter Frauenklinik

Chefarzt Gynäkologie & Gyn. Onkologie Leiter Brust- und Gyn. Tumorzentrum KSA

Web: www.ksa.ch

«Gynäkologische Tumorzentren machen den Unterschied»

Wie häufig ist Eierstockkrebs und in welchem Alter kommt er am häufigsten vor?

Jährlich erkranken in der Schweiz knapp 600 Frauen an einem Eierstockkrebs; das mittlere Erkrankungsalter liegt etwa bei 65 Jahren. Allerdings kann die Erkrankung bei angeborenen Risiken auch schon bei jungen Frauen unter 40 Jahren auftreten.

 

Welche Symptome deuten auf das Vorliegen eines Eierstockkrebses hin?

Eierstockkrebs macht leider im Frühstadium keine Symptome, sodass die Erkrankung bei rund drei Viertel der Frauen erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Typische Symptome sind Völlegefühl, Bauchschmerzen sowie eine Zunahme des Bauchumfangs.

 

Welche Therapiemöglichkeiten bestehen heute bei Eierstockkrebs?

Beim Eierstockkrebs erfolgt die Therapie heute immer interdisziplinär. Meistens ist der erste Schritt der Therapie die Operation, bei welcher über einen Bauchschnitt der Haupttumor sowie die Metastasen entfernt werden. Im Anschluss an die Operation ist eine medikamentöse Therapie in Form einer Chemotherapie notwendig. Danach kann in gewissen Situationen eine medikamentöse Erhaltungstherapie notwendig sein.

 

Gibt es in der Schweiz spezialisierte Zentren für die Behandlung dieser Erkrankung?

In der Schweiz gibt es mehrere gynäkologische Tumorzentren, welche sich jedes Jahr erneut einer Zertifizierung unterziehen müssen, um nicht nur die Fallzahl, sondern auch die gesamte Behandlungsqualität zu überprüfen.

Ich würde der entsprechenden Patientin raten, sich in einem gynäkologischen Tumorzentrum vor einer Therapie zumindest beraten oder noch besser behandeln zu lassen.

veröffentlicht: 16.08.2021